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Kapazitätsgrenze in der Wasserversorgung
Appell an unsere  Kunden

Durch die lange Trockenheit und die anhaltenden hohen Temperaturen ist die Wasserabgabe des Wasserverbandes Wingst seit letzter Woche so angestiegen ist, dass die Wasserwerke des Verbandes an ihre Kapazitätsgrenze angekommen sind. Da die hohen Temperaturen auch in den nächsten Tagen anhalten sollen und keine Niederschläge angekündigt sind, möchte ich einige Verhaltensregeln kund tun, die uns allen helfen werden, diese für alle belastende, aber auch schöne Sommerzeit ohne wesentliche Versorgungsengpässe oder -einschränkungen zu überstehen.

Der Wasserverband fördert in den vergangenen Tagen – eigentlich aber schon seit Mai - so viel Grundwasser wie es die Brunnen und die Aufbereitung der Wasserwerke erlauben, also 24 Stunden rund um die Uhr – mehr geht einfach nicht! Die Mitarbeiter des Verbandes, allen voran die Wassermeister, setzen alles daran, dass der Betrieb optimiert läuft, d.h., notwendige Arbeiten an der Trinkwasseraufbereitung wurden bereits in die Nacht verlegt! Da nun seit Kurzem die Abgabemengen der Wasserwerke sich nochmals erhöht haben und es zu ersten Druckbeschwerden bzw. Wassermangelmeldungen  kam, kann für eine Entspannung der Situation nur noch der Verbraucher durch seinen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser sorgen.

Die Spitzenabgabe ab den Wasserwerken, die sich in der Tagesabgabemenge um 30 % zu „normalen“ Sommern erhöht hat und zu den Spitzenzeiten, also morgens und vor allem abends um ca. 50 – 60 % höher ausfallen (…bisher höchste Stundenabgabe war  1.170 m³/h), bereiten dem Verband durch die erhöhten Strömungsgeschwindigkeiten in den Rohrleitungen und die damit einhergehenden Druckverluste in höher gelegenen Versorgungsbereichen mittlerweile die vorbeschriebenen Probleme.

Damit offiziell keine Nutzungseinschränkung, die Bußgeldbewährt wäre, erlassen werden muss, möchte ich vorerst folgenden Appell an Sie richten:

Es ist genug Trinkwasser für alle da, aber verwenden Sie dieses sorgsam und gezielt. Bewässern sie ruhig hochwertige Blumen, Pflanzen, Beete und Rabatten – für den Rasen ist dies aber nicht erforderlich, da sich dieser nach dem nächsten Regen schnell erholen wird. Führen sie diese Bewässerungen nach Möglichkeit nicht in der Zeit von 18.00 – 20.30 Uhr durch, da wir dann die höchsten Abgabemengen verzeichnen und es bei druckabhängigen Gerätschaften ansonsten zu Problemen kommen kann. Verlagern sie den erforderlichen Wassergebrauch in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.

Insoweit bitte ich die Beregnung von Sportplätzen und anderen Rasenflächen unverzüglich einzustellen! Die Feuerwehren führten in der Vergangenheit und auch jetzt ihre Übungen bereits „trocken“ durch – Brandeinsätze sind hiervon selbstverständlich ausgenommen.

Wenn Sie das Vorgenannte beherzigen, wird es keine Versorgungsengpässe geben!

Alfred Warnke

Geschäftsführer