header
 

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Aktuelle Informationen

 

Seit 25 Jahren in der Wasserversorgung tätig

Am 01.02.2017 blickt Andreas Diercks aus Lamstedt auf eine 25-jährige Betriebszugehörigkeit als Rohrnetzmonteur beim Wasserverband Wingst zurück.
Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Badenius in Lamstedt und arbeitete anschließend als Schlosser bei der Firma Lühmann in Stade.
Am 01. Februar 1992 begann dann seine Tätigkeit beim damaligen Wasserbeschaffungsverband Wingst.
Der Jubilar wurde in den zurückliegenden 25 Jahren in fast allen technischen Arbeitsbereichen des Verbandes eingesetzt.

Die Verbandsversammlung, der Verbandsausschuss und die Mitarbeiter des Wasserverbandes Wingst gratulieren recht herzlich und wünschen ihm vor allem Gesundheit für die noch bevorstehenden Berufsjahre.
Betriebsjubiläum Diercks
vlnr: Verbandsvorsteher Armin Heitmann, Jubilar Andreas Diercks, Geschäftsführer Alfred Warnke
 

Verbandsversammlung am 06.12.2016

Auf der konstituierenden Verbandsversammlung des Wasserverbandes Wingst am 06. Dezember 2016 im MarC 5 in Cadenberge wurde als Nachfolger des ausscheidenden Titus Nesper aus Cadenberge der Steinauer Armin Heitmann einstimmig zum neuen Verbandsvorsteher für die aktuelle Legislaturperiode gewählt.
Seine Stellvertreter sind Detlef Horeis aus Oberndorf und Jürgen Hinck aus Hemmoor.
Dem 8-köpfigen Verbandsausschuss gehören ebenso Georg Martens aus Neuhaus, Sven Reese aus Hechthausen, Harry Wesch aus Moorausmoor sowie Cord-Johann Otten aus Hollnseth an. Als beratendes Mitglied sitzt Klaus Mangels aus Alfstedt in diesem Gremium.   
Weiterhin haben die Vertreter der Verbandsversammlung jeweils einstimmig einige Satzungsänderungen beschlossen.
Die Verbandsordnung musste wegen der Anpassung der Sitzverteilung je Mitgliedsgemeinde in der Verbandsversammlung geändert werden.
In der Abwasserbeseitigungssatzung wurde eine Anpassung der Einleitungswerte vollzogen.
Ebenso kommt es zu einer Erhöhung des Entgeltes für die durch den Wasserverband Wingst an die Mitgliedsgemeinden zu erbringende Dienstleistung „Koordination der Fäkalschlammabfuhr“.
Nachdem die Gebühren über viele Jahre unverändert geblieben sind, musste nun auch bei der Gebührensatzung für Grundstücksabwasseranlagen in der ehemaligen Samtgemeinde Am Dobrock nach einer vorzunehmenden Ausschreibung eine Anhebung der Benutzungsgebühren vorgenommen werden.    
Der scheidende Verbandsvorsteher Titus Nesper ging zu Beginn der Sitzung noch einmal auf die umgesetzten Projekte der vergangenen 10 Jahre, wo er als Verbandsvorsteher verantwortlich war, ein: Insbesondere den Bau der neuen Geschäftsstelle, die Neugestaltung des Sitzungsraumes, die Sanierung der Verfahrenstechnik, der Filtertechnik, die energetische Sanierung des Daches und der Außenfassade des Wasserwerkes Wingst, welches immerhin in diesem Jahr 55 Jahre alt wurde, hob er hervor. Es wurden aber auch nahezu 2,5 Mio. € in die Erneuerung von 90 km Rohrnetz investiert. Er zeigte sich überzeugt, ein gut aufgestelltes Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen seinem Nachfolger zu hinterlassen.
Herr Geschäftsführer Warnke führte zum vergangenen Jahr aus, dass ein einwandfreies  Trinkwasser in hervorragender Qualität abgegeben wurde. Die Trinkwasserabgabemengen (3,25 Mio. m³) und die aufbereiteten Abwassermengen (0,4 Mio. m³) sind nahezu unverändert zum Vorjahr. Der Verband hat im 2. Jahr ein auditiertes Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 und im 10. Jahr das Technische Sicherheitsmanagement eingeführt. Für das Wasserwerk Dulonsberg wurde vom Landkreis Cuxhaven der Bewilligungsbescheid auf weitere 30 Jahre erteilt. Die seit 21 Jahren bestehende „Kooperation Trinkwasser Land Hadeln“ hat erstmalig eine Maishacke zur Reduktion des Pflanzenschutzeinsatzes in den Wasserschutzgebieten eingesetzt. Auch wurde eine gut besuchte Feldrundfahrt durchgeführt (die NEZ berichtete). Die Rohrnetzerneuerung betrug 8.206 m und damit 1 % der Gesamtrohrlänge. Das Kanalsanierungsprogramm in der ehemaligen Samtgemeinde Am Dobrock wird voraussichtlich im März des nächsten Jahres abgeschlossen, wobei nach Plan dann 1,2 Mio. € investiert wurden.
Herr Verbandsvorsteher Armin Heitmann bedankte sich für die einstimmigen Beschlüsse und den harmonischen Sitzungsverlauf und freut sich auf seine verantwortliche Aufgabe beim Wasserverband Wingst.

Neuer Vorstand
vlnr: Jürgen Hinck, Sven Reese, Georg Martens, Armin Heitmann, Harry Wesch, Detlef Horeis, Klaus Mangels, Alfred Warnke
 

Verbandsversammlung am 06.12.2016 - Verabschiedung

Auf der konstituierenden Verbandsversammlung des Wasserverbandes Wingst am 06. Dezember 2016 im MarC 5 in Cadenberge wurden einige ausscheidende Mitglieder des Verbandsauschusses vom neu gewählten Verbandsvorsteher Armin Heitmann, Steinau verabschiedet und entsprechend gewürdigt.
Nach 20-jähriger Tätigkeit in der Verbandsversammlung und 15-jähriger Arbeit im Verbandsausschuss, wobei er das Amt des Verbandsvorstehers in den letzten 10 Jahre bekleidete, scheidet der bisherige Verbandsvorsteher Titus Nesper aus Cadenberge aus.
Hans Wilhelm Saul aus Hemmoor beendet seine Arbeit beim Verband ebenfalls nach über 30-jähriger Tätigkeit in der Verbandsversammlung und 25-jähriger Tätigkeit im Verbandsausschuss, davon 20 Jahre als stellvertretender Verbandsvorsteher.
Ebenso scheidet Carsten Hubert aus Osten nach 15-jähriger Tätigkeit in Verbandsversammlung und Verbandsausschuss, davon 10 Jahre als stellvertretender Verbandsvorsteher, aus.
Und auch für Reinhard Poppe aus Wingst endet die Amtszeit beim Wasserverband Wingst nach 12 Jahren Tätigkeit in der Verbandsversammlung und 9 Jahren Arbeit im Verbandsausschuss.   

Ausgeschiedene Mitglieder des Ausschusses
vlnr: Alfred Warnke, Hans Wilhelm Saul, Reinhard Poppe, Carsten Hubert, Titus Nesper, Armin Heitmann
 

19.08.2015 Energiepolitik

Wir streben für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung bedienungssichere, kostengünstige, umweltverträgliche und energieeffiziente Lösungen an. Unsere Lieferanten und Vertragspartner beziehen wir in diese Zielsetzung ein.

Alle behördlichen Auflagen, Gesetze und Verordnungen sind immer einzuhalten; intern verfolgen wir häufig strengere Maßstäbe und orientieren uns bei allen Maßnahmen zum Umweltschutz und Energiemanagement am Stand der Technik.

Wir reduzieren unseren Energieverbrauch – hauptsächlich elektrische Energie - langfristig, setzen Energie sparsam ein und steigern unsere Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess. Zur Umsetzung dieser Ziele führen wir ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2011 ein. Dieses wird von uns geprüft, bewertet und nach Bedarf verbessert. Basis sind hierbei die Verbrauchs- und Produktionsdaten aus dem Jahr 2014.

Energiemanagement erfordert verantwortungsbewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktiv bei der Realisierung dieser Grundsätze mitarbeiten und mitdenken. Durch eine entsprechende Schulung sowie Aus- und Weiterbildung werden sie darin unterstützt. Die Verbandsgremien, die Geschäftsführung und die Mitarbeiter verpflichten sich zu dieser Energiepolitik. Es werden die erforderlichen Rahmenbe­dingungen durch die Nutzung des Technischen Sicherheitsmanagement, die Einführung eines Energiemanage­mentsystems und den Aufbau  eines Energiedatenerfassungssystems ermöglicht. Alle relevanten Informationen sind für jedem Mitarbeiter jederzeit zugänglich.

 

Für die Inhalte einer EnMS-Politik werden in der Norm Mindestbestandteile gefordert, um das System von Anfang an auf eine solide Basis zu stellen. Diese lassen sich durchaus begründen:

  • Das Einhalten der zutreffenden Gesetze und Verpflichtungen ist eine Bedingung, ohne die kein Managementsystem dauerhaft existieren könnte.
  • Gleiches gilt für das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung (PDCA-Zyklus), das Grundlage und Inhalt heutiger Managementsysteme, egal welcher Ausrichtung, ist.
  • Das systematische Erfassen von Art und Menge der genutzten Energie und deren Bewertung ist, wie in den letzten Schritten gezeigt wurde, ebenfalls grundlegend für ein EnMS.
  • Dafür muss die Geschäftsführung die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen und soll dies in der Energiepolitik betonen.
  • Ferner ist deutlich zu machen, dass beim Einkauf die Energieeffizienz der Produkte und Dienstleistungen Bestandteil der Auswahl und Entscheidung ist und dass
  • bei der Auslegung von Anlagen, Prozessen und Gebäuden die Energieeffizienz ein Schwer- punkt ist.
  • Sinnvoll ist zudem, die den Energieverbrauch betreffenden Besonderheiten des Verbandes zu betonen bzw. die Schwerpunkte, die bearbeitet werden sollen, hervorzuheben und damit die wesentlichen Ziele vorzugeben.

 

Die Energiepolitik muss jährlich (bspw. im Review) bestätigt oder aktualisiert werden. Die ein EnMS anwendende Organisation hat sicherzustellen, dass sie überall, d.h. auch mit Personen, die im Auftrag für die Organisation arbeiten (bzw. Dienstleister), kommuniziert wird, damit auch deren Mitarbeiter sich an allgemeine Regeln zur Effizienz halten. Die Energiepolitik, kann der Öffentlichkeit (bspw. über den Internetauftritt der Organisation) bekannt gemacht werden.

Der Geschäftsführer und Verbandsingenieur

 

14.08.2014: Neues Wasserschutzgebiet Wasserwerk Wingst ist gültig:

==>Verordnung
==>Plan

 
 
 

Was ist besser: Trinkwasser oder Mineralwasser?

Hier folgt eine Antwort des Geschäftsführers Alfred Warnke auf eine entsprechende Kundenanfrage:

...die von Ihnen gestellte Frage ist nicht einfach zu beantworten, wie Ihnen sicherlich auch die geführten Diskussionen gezeigt haben, da die Werbung einen erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung der Konsumenten hat. Allein schon aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ist es mir nicht erlaubt, die Qualifizierung von Wässern vorzunehmen, die die Grenzen der Trinkwasserverordnung bzw. der Mineral- und Tafelwasserverordnung einhalten, da solche Wässer, aufgrund der erheblichen Sicherheitszuschläge, der Gesundheit des Menschen bei lebenslangem Genuss keinen Abtrag zuführen können.
Insoweit werde ich Ihre Fragen anfangs offiziell beantworten und abschließend selbst ein paar persönliche Fragen stellen, die Sie in der nächsten Diskussion verwenden können.

....Als Anlage erhalten Sie die entsprechenden Analyseergebnisse, die dokumentieren, dass die Messwerte die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung weit unterschreiten (siehe auch unter www.wbvwingst.de). Die des Weiteren vorgeschriebenen regelmäßigen bakteriologischen Untersuchungen des Trinkwassers sind einwandfrei und gehen dem Gesundheitsamt Cuxhaven als Kontrollbehörde des Wasserverbandes Wingst regelmäßig zu.

Grundsätzlich dürfen dem Trinkwasser in Deutschland nur zugelassene Stoffe zugesetzt werden; Aluminium gehört nicht dazu!

Da beim Wasserverband Wingst ausschließlich Grundwasser gefördert und aufbereitet wird, muss das geförderte Wasser lediglich von Eisen und Mangan befreit werden, damit dieses sich nicht im Versorgungsnetz ablagert. Zusätze werden dem Trinkwasser nicht zugeführt! Es bleibt insoweit rein, so wie wir es der Natur entnommen haben. Auch hierzu habe ich Ihnen eine Informationsbroschüre als Anlage beigefügt.

Die Trinkwasserbehälter aus Beton sind hermetisch abgeschlossen, so dass nur ein gefilterter Luftdruckaustausch erfolgt. Nach einer Reinigung, die nur ca. alle 5 Jahre erforderlich wird, folgt vor der Wiederinbetriebnahme eine Desinfektion. Von dem Vorgenannten können Sie sich gerne bei einer unentgeltlichen Wasserwerksführung überzeugen. Vielleicht animieren Sie ja einige der Diskutanten und vereinbaren einen Besuchstermin für eine Gruppe mit mir.

Trinkwasser erhalten Sie beim Wasserverband Wingst

... für 0,083 Cent pro Liter (12 Liter für 1 Cent)!
... in einer umweltfreundlichen, ökologisch wertvollen Verpackung frei Haus
... ohne Weichmacherrückstände aus der Transportverpackung
... immer kühl und spätestens 2-3 Tage nach der ortsnahen Förderung
... ohne weiteren Energieverbrauch für Transport, Rückgabe oder Aufbereitung der
    Verpackung
... in einwandfreier amtlich überwachter Trinkwasserqualität an der Stelle der Über-
    gabe – dem Wasserhahn
... mit Kohlensäure versetzt (z.B. Soda Stream) für ca. 10 Cent pro Liter

Abschließend die angekündigten Fragen und Hinweise.
Namhafte Mineralwässer werden mit Trinkwasser aus dem Trinkwassernetz abgefüllt, mit Kohlensäure versetzt und in ganz Deutschland vertrieben, wobei der Vorlieferant Uferfiltrat aus dem Rhein aufbereitet.
Warum kaufe ich ein solches oder ein anderes Wasser im Discounter in PET-Flaschen für viel Geld, und hole es u.U. mit dem Auto, viele Wochen nach der Abfüllung, ab; möglicherweise sogar ein Wasser aus dem Ausland in Einwegflaschen?

Hierzu kann mich eigentlich nur die Werbung bringen, schöne Bilder von jungen, dynamischen und gesunden Menschen. In dieser Hinsicht hat uns die Mineralwasserindustrie eindeutig etwas voraus; das Marketing. Letztendlich ist jedes „verpackte Wasser“ nichts anderes und der Inhalt nicht teurer als unser Trinkwasser. Nur dass wir nicht mit viel Energie durch ganz Deutschland fahren, Gewinne generieren müssen und zu diesem Zweck den Bedarf für diese Widersinnigkeit erst durch intensive Werbung wecken müssen.

Vielleicht ist es in Deutschland einfach zu selbstverständlich, dass unser wichtigstes und bestuntersuchtes Lebensmittel zu jeder Zeit und in jeder Menge aus dem Wasserhahn kommt. Andere Länder beneiden uns darum!

Mit freundlichem Gruß

 

(Warnke)